Und weiter geht es mit meinen ganz persönlichen Großen 10 des Jahres 2010 …

Platz07: Post-Mortem-Gaming. Der Begriff scheint sich ganz langsam durchzusetzen. Dabei geht es weniger um das Spielen nach dem Tod (was es ja auch gibt … Bill & Ted anybody?), sondern vielmehr um Spieleneuentwicklungen für bereits gestorbene Konsolen und COmputer. Letztes Jahr kamen bei mir das C64 Spiel Knight’n Grail (absolut großartiges Metroidvania am Brotkasten) und zwei neue Dreamcast-Shooter (Last Resort Pink Bullets und Fast Striker) ins Laufwerk bzw. den Modulschacht. Angeblich unterwegs ist seit Ende 2010 auch das scheinbar/hoffentlich gewaltige Mega Drive Rollenspiel Pier Solar. Die Post bringt allen was – na hoffentlich …

Platz06: Episodenadventures. Naja nicht unbedingt generell, aber zumindest der erste, sehr, sehr liebevoll gemachte Teil des Back to the Future The Game Adventures ist noch 2010 rausgekommen. 5 Teile sollen es ingesamt werden, die Story ist Kanon (Bob Gale war sogar als Srory Advisor tätig). Und tatsächlich: Für Leute, die nicht 5 Stunden pro Tag zum Zocken Zeit haben, sind die kleinen Adventure-Happen, so man denn Adventures mag, sehr unterhaltsam. Und so kuscheln wir uns mit dem MacBook auf die Couch und tauchen ein in die guten alten 80er. Great Scott!

Platz05: Viele verschiedene Brettspiele. Studien haben es belegt. Brettspiele halten den Geist jung. Naja, das muss man etwas genauer betrachten: Grundsätzlich helfen folgende Faktoren gegen Demenz: Soziale Interaktion, mentale Stimulation und Bewegung. All das nicht monoton, immer gleichbleibend (jeden Tag 10 Sudokus sind eher kontraproduktiv), sondern immer wieder neu. Brettspiele und viele verschiedene Brettspiele erfüllen zumindest die Bereiche Soziale Interaktion und mentale Stimulanz wunderbar. Nur an der Bewegung hapert’s. Aber ab einem gewissen Alter würden Brettspiele auf Rezept durchaus Sinn machen …