atelier198

spieleillustration & so

STOFF

zur Galerie

Upcycling ist eine Art der Müllvermeidung, bei der Abfall als Material für die Schaffung neuer Produkte verwendet wird . Im Gegensatz zu Recycling ist ein geringerer Energieaufwand nötig um Neues zu schaffen. Außerdem wird die Qualtität des Abfalls nicht gemindert, wie zum Beispiel beim Papierrecycling, sondern gesteigert.


Nähkurse:

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich, die Weitergabe von handwerklichen Fähigkeiten an meine Kinder bzw. an alle die es interessiert. War es zur „Zeit unserer Großeltern“ üblich, die Freizeit zur Handarbeit zu nutzen, ist diese Selbstverständlichkeit nicht nur im urbanen Raum zur Besonderheit geworden.
Die Einbindung von Kindern in den Handarbeitsprozess schafft einen natürlichen Umgang und aktives Mitgestalten. Kinder können sich mit den Werken identifizieren und finden sich selbst darin wieder. Kinder sollen sich zu Handarbeit In-Beziehung-Setzen.

Durch das Beschäftigen mit Handarbeit wird jedem bewusst, wie viel Arbeit in so einem Stück steckt und was man selber nicht (oder nicht genau so wie man es will) zusammenbringt. Damit geht auch ein tieferes Verständnis und ein neu entdecktes Wertschätzen für das Handwerk einher. Das gemeinsame Erleben in der Gruppe aber vor allem in der Familie – mit einem greifbaren Ergebnis – stellt die Grundlage für eine positive Weitergabe der Tradition dar. Es geht nicht um den Zwang, sondern die lustvolle, frische und keinesfalls „altvatrische“ Auseinandersetzung mit Handarbeitstradition.

>>  In den Sommerferien starten wieder Nähkurse für interessierte Kinder ab 8 Jahren.

Der Preis pro Kind und Kurstag beläuft sich auf ca. 20,- Euro.
In 2-3 Stunden entstehen die ersten selbstgenähten Stücke wie Stoffsackerl, Polsterüberzüge, einfache Kuscheltiere. Gemeinsam entscheiden wir uns für ein Projekt und suchen uns die passenden Stoffe aus. Danach werden die vorbereiteten Schnittteile auf den Stoff übertragen und zugeschnitten. Die Kinder nähen mit der Hand ebenso, wie mit der Maschine.
Die Anzahl der Kinder beschränke ich auf maximal 3, damit ich auch sicher genug Zeit für jedes Kind habe. Das Interesse am Nähen und der Wille etwas zu lernen, sollte bei den Kindern selbst vorhanden sein.

Terminvereinbarung bitte per Telefon oder E-Mail

Ergebnisse dieser gemeinsamen Arbeit können zum Beispiel so aussehen:

Das Hosenkleid oder:
„Mein Kleid war einmal Papas alte Hose.“

Hosenkleid

alte Hose - neues Kleid

Mit ein wenig Geschick ließ sich aus einer alten, zu eng gewordenen Hose meines Mannes ein einzigartiges Kleid für unsere vierjährige Tochter schneidern.

Aus den Hosenbeinen entstand der Rock und der Latz war einmal eine Gesäßtasche. Aus dem Bund der Hose wurden die Träger.
Ein kleines Stück farbenfroher Baumwollstoff macht das Kleid zu einem neuen Lieblingsstück unserer Prinzessin. Den Stoff hat sie natürlich selbst ausgesucht und die Blumen nach eigenem Ermessen aufgeklebt.

.

.

Rüschenkleider oder:
„Mama aus dem Stoff will ich auch ein Kleid haben!“

Zu wenig Stoff? ein Problem!

Zu wenig Stoff? Kein Problem!

Was macht man, wenn sich die modebewusste junge Dame von heute in einen Stoff verliebt, der nie und nimmer für ein ganzes Kleid reicht?

Man nimmt ein oder zwei andere Stoffreste, bunte Leintücher oder alte Kinderzimmervorhänge und Ruck-Zuck ist ein neues Kleid entstanden. Und weil es so schön ist gleich noch eines und noch eines und …

Und weil nähen nicht immer ganz so leicht ist, wenn man ein Kleinkind am Schoß hat, wird das Ergebnis vielleicht nicht immer so genau wie man es gerne möchte. Weil Madam aber den Stoff ausgesucht hat und beim Nähen so brav geholfen hat, zieht sie IHR Kleid natürlich auch gerne an. Da kann man dann schon über die eine oder andere schiefe Naht hinwegsehen.

.

.

Taschen oder:
„Mama, hast du alles dabei?“

Man kann nie genug haben.

Man kann nie genug haben.

Diese Taschen sind zugegebener Maßen großteils nicht aus alten, wiederverwendeten Stoffen entstanden. Aber die Muster waren so fröhlich und Taschen kann man ja nie genug haben.

Taschen sind relativ leicht zu nähen, da die Passgenauigkeit nur auf die Taschen selbst bezogen bleibt und nicht auch noch einem Körper angeglichen werden muss.

Stoffsackerl

Stoffsackerl

.

.

.

Wenn die Tasche heut einmal zum Kleid passen soll, muss halt ein Reststück schnell in ein Stoffsackerl verwandelt werden. Diese können auch schon von geschickten Volksschulkindern unter Anleitung selbst an der Maschine genäht werden.

.

Prinzessinnenkleid oder:
„Ich will aber eine Prinzessin sein!“

alte Bettwäsche

alte Bettwäsche

.

.

Diesem Kleid sieht man kaum an, dass es einmal ein alter Bettdeckenüberzug war. Die Kleine hat Freude damit und ich kann sicher sein, dass nach jahrelangem Waschen keine eventuellen Giftstoffe von der Stoffherstellung mehr im Stoff sind.

.

.

.

Resteverwertung oder:
„Kann man aus dem nicht auch noch was machen?“

ausschließlich Reste

ausschließlich Reste

.

.

Und wenn dann wirklich nur mehr klitzekleine Stoffstückerl übrig sind, dann kann man immer noch Spangerl und Kopftücher draus machen, kleine Täschchen für alles mögliche, ein Rollfederpenal und was einem dann halt noch so einfällt.

.

.

.


Noch mehr Bilder gibt es in den einzelnen Galerien:

Kleidung für Große

Spielereien

Zwergenverpackungen

 

Info-Zentrale und Ab-Hof-Verkauf:

So, und wer jetzt neugierig geworden ist und mehr wissen will oder vielleicht solch ein besonderes Stück erwerben möchte, ist herzlich eingeladen im atelier198 vorbei zu schauen.

Kontaktdaten:

Andrea Kattnig
Radkersburger Straße 19
8344 Bad Gleichenberg

Telefon: +43 664 7314 8442

E-Mail: andrea[at]atelier198.com

 

  1. Tolle Sachen!
    Die Idee mit dem Wieder- und Weiterverwenden gefällt mir sehr gut.

Schreibe einen Kommentar

© 2018 atelier198. Theme von Anders Norén.