Vor gut zwei Jahren wurde ich mit der Illustration eines Kinderspiels beauftragt. 2018 dürfte es dann wirklich erscheinen. Das Spannende an der Sache: Ich fand das Spiel gut, aber es war nach einmal spielen ausgespielt. Nicht unbedingt für Kinder von 6 bis 9, aber ab 10 schon. Es gefiel allen, aber alle fanden die Halbwertszeit dann etwas gering. Andrea und ich schlugen dem Verlag dann vor, daraus das erste Legacy Kinderspiel zu machen – der Grundmechanismus ist wirklich gut und es bietet sich an. Es wird jetzt ein Spiel mit 3 Kapiteln. Ohne Legacy. Aus verschiedenen (ganz pragmatischen und schlüssigen) Gründen. Kapitel 1 und 2 haben Andrea und ich entwickelt. Kapitel 3 entspricht dem ursprünglichen Prototypen. Dabei bleibt das Grundgerüst erhalten, aber jedes Kapitel spielt mit und variiert den Mechanismus.

Zu Beginn der Spielregeln wird – wie auch bei Flizz & Miez und Die Omama im Apfelbaum – stehen, dass die lieben Erwachsenen, auch wenn es ein Kinderspiel ist, den Kinder bei den ersten Partien helfen werden müssen. Sowas gilt natürlich für eigentlich alle Kinderspiele … trotzdem.

Die Frage, die ich mir gerade stelle – wir drehen noch etwas am Schwierigkeitsgrad – ist, wie viel man Kindern wirklich zumuten kann. Meine Erfahrungen variieren da ganz stark. Und das sollte sich auch im Schwierigkeitsgrad widerspiegeln, aber u. U. ist schon das justieren des Schwierigkeitsgrades zu anspruchsvoll (für die Erwachsenen).