Auf meinem Schreibtisch liegt Cheese and Onion ein neues (sic!) Spiel für den VC20. Daneben – ja mein Schreibtisch ist ein Sauhaufen – die aktuelle Ausgabe von Retro Gamer einer Zeitschrift aus England, die sich seit 175 (sic!) Ausgaben mit alten Computer- und Videospielen beschäftigt. Mein Kaffee steht auf einer Untertasse in 3,5 Zoll-Diskettenform und am Wochenende war ich den achten (sic! wirklich) Teil von Star Wars im Kino.

Cheese and Onion (VC20) © thefuturewas8bit.com – dort auch bestellbar

Die Generation der in den 70er und (noch mehr) 80er Jahren Jungen ist erwachsen und prduziert nun – nennen wir es einmal breitgefächert – Content. Und eben dieser Content reimplementiert die Erfahrungen der Jugenzeit. (Und ich muss jetzt zum „uns“ wechseln.) Warum machen wir das? Um uns wohl zu fühlen? Weil das neue Zeug nix taugt? Weil wir die erste Generation waren, die wirklich konsumierten (Film, Plastikspielzeug, Computerspiele, kurz Massenwaren Freizeitkulturgüter)? Weil wir eine gewisse Unbeschwertheit zurückwollen?

Wirklich beurteilen kann ich das noch nicht; ich genieße das derzeit (noch) zu sehr.

Ach ja: Re(tro)mediation spielt natürlich auf Retro und Remediation an. Und zugegeben … ich bin ein bisschen stolz auf die Wortkreation, auch wenn es sie schon gibt. Aber nicht mit den Klammern. Auf die kommt es nämlich an.